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Eignungsprüfungen

Die Eignungsprüfung ist wohl eine der größten Hürden auf dem Weg zu einem künstlerischen Studiengang. Viele Studieninteressierte fühlen sich oft eingeschüchtert und geben manchmal auf bevor überhaupt einen Versuch gestartet zu haben. Sicherlich sind die Mappenvorbereitungen manchmal teuer und zeitintesiv, und vielleicht gibt es Leute in euerm Umfeld, die euch das Ganze ausreden wollen, aber solange ihr selbst an euch glaubt und keine Angst habt auch mal Rückschläge zu erleiden solltet ihr euch heranwagen! Glaubt mir, es gibt nichts Schlimmeres als ein Leben voller Bedauern. Ich hatte zunächst ein völlig anderes Studium angefangen, als ich merkte, dass ich nicht mal mehr animierte Filme oder Bilder anschauen konnte ohne mich selbst zu bedauern und dafür zu hassen, dass ich es nicht mal versucht habe! So konnte es eindeutig nicht weitergehen und ich reißte mich zusammen, um mehrere Eignungsprüfungen in Angriff zu nehmen…Und ich habe tatsächlich mit dem ersten Versuch bestanden!

Lasst euch also nie etwas einreden! Probiert es doch einfach!

Lass uns aber nun zum Kern dieses Eintrages zurückkehren: Eignungsprüfungen. Ich werde euch an dieser Stelle nur Beispiele geben, wie so eine Prüfung aussehen könnte. Tipps zu den Tests findet ihr hier.

Also zunächst einmal solltet ihr alles daran setzen so viele Infos wie nur möglich über eure Wunschhochschulen ausfindig zu machen! Sucht auf den Internetseiten der Institute, in Foren und Blogs (O_O). Precore z.B. ist ein ziemlich nützliches Forum für Designstudenten und Studieninteressierte. Viele Hochschulen geben Mappenberatungen im Internet bekannt, man muss sich jedoch oft vorher dort einige Wochen im Voraus anmelden! Ein Blick auf die verschiedenen Module (die Themen) kann auch nicht schaden.

Am Ende solltet ihr euch für ein paar Hochschulen entscheiden und für die Mappenberatungen, wenn angeboten, eintragen. Ihr solltet euch gut darauf vorbereiten und die wichtigsten Fragen aufschreiben und vergisst AUF KEINEN FALL so viel eigene Werke wie möglich mitzunehmen! Die Berater wollen sehen wie erfahren und fantasievoll ihr seid, um euch am Ende ein paar Hinweise mit auf dem Weg zu geben. Skizzen sind dabei sehr erwünscht, denn sie geben Auskunft darüber wie genau ihr eure Umwelt betrachtet und an eure  Fähigkeiten  arbeitet. Es werden keine fertigen Picassos gesucht, sondern Studenten, die offen für alles Neue sind.

Während der Mappenberatung solltet ihr es nicht versäumen euch auch die Werke der anderen Bewerber anzuschauen und auf die Kommentare des Beraters zu hören. Oft wird dieser gnadenlos direkt sein und alles kritisieren, was zu kritisieren ist. So wird es auch während des Studiums bleiben! Man sollte also mit Kritik zu Recht kommen können und eine dicke Haut haben, denn ohne zu wissen was man falsch macht kann man sich auch nicht verbessern. Stellt zum Schluss noch alle eure Fragen, egal wie dumm sie euch vorkommen mögen. Information ist in dieser Phase extrem wichtig für euch!

Nachdem die Veranstaltung zu Ende ist, solltet ihr auf jeden Fall noch nach einigen gesprächswilligen Studenten suchen und sie auch ausfragen. Die meisten werden euch gerne weiterhelfen.

Jetzt kommt aber der zweite Teil, nämlich eure praktische Arbeit an einer Mappe (Portfolio). Diese wird eigentlich IMMER gefordert, die genauen Aufgabenstellungen können aber durchaus sehr unterschiedlich sein. Am besten ich gebe euch drei Beispiele von tatsächlichen Prüfungsanforderungen:

1. Thema ist gegeben “Bewegung”; Zeitperiode von 6 Wochen, um fertig zu werden; keine Materialien- (Kreide, Kohle, Ölfarben, Stifte etc.) oder Technikbegrenzungen (Fotografie, Film, Vektor, Bild, Skizze, Skulptur etc.); größtes Format nicht größer als 70 x 100 cm; maximal 20 Werke, nur Originale (zu große Objekte müssen dokumentiert werden); Inhaltsverzeichnis erforderlich

2. Thema nicht vorgegeben; keine Zeitbegrenzung (natürlich muss die Mappe zum Abgabetermin fertig sein); freie Materialien- und Technikwahl;  größtes Format nicht größer als 70 x 100 cm; minimal 20 Werke; nur Originale, Inhaltsverzeichnis nicht erforderlich

3. Thema nicht vorgegeben; keine Zeitbegrenzung; freie Materialien- und Technikwahl; kein vorgegebenes Größtformat, jedoch sollten die abgegeben Werke im Rahmen des Möglichen bleiben; freie Werkanzahl; nur Originale, Inhaltsverzeichnis nicht erforderlich

Zusätzlich stellen einige Hochschulen zusätzliche Anforderungen:

1. Wenn die Mappe besteht muss man einen vierstündigen praktischen Test direkt in der Hochschule absolvieren UND die Ergebnisse einem Komitee von Professoren und Studenten vorstellen. Falls alles bestanden wurde, muss man sich mit einer Note für die Prüfungen nochmals auf NC (Numerus Clausus) bewerben.

2. Wenn die Mappe mit einer Note von 1,4 oder besser besteht ist dem Bewerber ein Studienplatz sicher. Wenn die Mappe mit einer Note von 1,5-4,0 besteht, bekommt man eine Hausaufgabe für dessen Erfüllung man 4 Wochen Zeit hat. Falls bestanden ist ein Studienplatz sicher.

3. Wenn die Mappe besteht wird man für ein Probejahr aufgenommen. Wenn nach diesem Jahr keine zufriedenstellenden Ergebnisse vom Studenten gebracht werden, muss das “Studium” abgebrochen werden.

Nun, so sahen drei Eignungsprüfungen für mich aus. Eins und Zwei waren Fachhochschulen (Design) und Nummer Drei war eine Kunstakademie (Freie Kunst). Außerdem könnte der Eine oder Andere eine private Akademie in Betracht ziehen. Diese nehmen oft Studenten unter einfacheren Bedingungen an, dennoch wird oft eine Probe der eigenen künstlerischen Begabung verlangt. Der Bewerber wird ein entsprechendes Feedback bekommen und über eine tatsächliche Aufnahme des Studiums beraten. Warum? Private Akademien sind sehr teuer (z.B. ca. 1200 Euro pro MONAT, Uni dagegen ca. 18 – 60 Euro pro Monat), und wenn ihr noch nicht mal eine gerade Linie zeichnen könnt wäre es eine große Geldverschwendung.

Zum Schluss noch ein letzter Hinweis: Jede Hochschule hat eigene Bewerbungsfristen für die Eignungsprüfungen, die nicht selten schon Monate vor der tatsächlichen Prüfung liegen.

Jetzt da ich euch einige Beispiele und nützliche Tipps gegeben habe, macht euch an die Arbeit und bewirbt euch!

The Cube Project

During the whole semester we had to simultaneously design 4 different cubes. This was my first opportunity to really build something you can actually touch 😀 Of course the professors had a few specifications for the project:

  • use only one material for each cube (like paper/fabric/wood/metal/plastic etc.)
  • use only the materials provided in the workshop
  • measurements 10×10 cm (about 4,0″x4,0″)
  • every cube must consist of more than one single part
  • the main connection between the different parts mustn’t be made by generally used means (like glue, tape etc.) BUT during the creation process of single parts all means can be utilized

Obviously this assignment is meant to give us the opportunity to work practically with different types of material. Idea – scribbles – illustration – draft – manufacture.

So here is one of my drafts (the plastic category cube):

plastic draft

Detailed drafts really help during the producing process!

And here are my babies 😀

material:styrodur (plastic category)

material: very hard, pressed paper (paper category)

cube 3

materials: foam and thin fabric (fabric category) The clue is that the little squares are either stitched to the top piece or the bottom piece of the big cube. While one square hangs the other one "disappears" and when you flip the cube they switch. I hope you get my idea...

cube 4

material: thin metal layers and thick copper wire (metal category)

It’s not crucial for the cubes to look good – the main aim was to experiment (the overall topic during the first two semesters, I guess). It was a lot of work but it was also a really exciting and fun experience 😉

The results will be accounted in my Foundation Course grade!

My Application Portfolio Part 2

No need for long introductions, here is the second part of my application portfolio 🙂 And here is a link to the first part in case you haven’t seen it yet…

rage

Wut: oder in meinem Fall die blinde Wut. Ich habe drei verschiedene Zielscheiben mit menschlichen Umrissen auf rotes (aggressiv) Tonpapier geklebt. Dabei handelt es sich um einen Mann mit einer Pistole, einen neutralen Mann im Anzug und eine Mutter mit Baby. Alle drei Ziele sind schwer angeschossen (siehe Löcher). Damit verdeutliche ich, dass in einem wirklich wütenden Zustand kein Unterschied mehr zwischen Freund und Feind gemacht wird und somit jeder und alles zum Ziel der blinden Wut werden kann.

surprise

Überraschung: „Wäre es nicht eine ECHTE Überraschung, wenn aus einem Ü-Ei ein ECHTES Küken rauskommen würde?“, das war mein Gedanke hinter diesem Bild. Das Küken, das gerade aus dem Ei geschlüpft ist, habe ich noch in der Konstruktion („Drahtgittermodell“ bei Computergraphiken) gezeichnet. Das erinnert an das Zusammenbauen der Ü-Ei-Spielzeuge. Zudem sind die Entwicklungsstadien des Kükens im Ei links abgebildet: Von der gelben Kapsel bis zum fast fertigen Küken. Dabei soll am Ende die Kapsel zur weißen Innenschokolade werden.

longing

Begehren: Bei der Begierde gibt es immer ein Objekt der Begierde. In meinem Fall war es die Haselnuss in den Toffifees. Sie ist auf der ersten von sechs Seiten abgebildet, um klarzustellen, dass es eigentlich um sie gehen wird. Auf die nächsten fünf Seiten habe ich aufgezeichnet, wie ich auf verschiedene und eher unkonventionelle Arten versucht habe daran zu kommen. Alle abgebildeten Ansatzpunkte habe ich vorher getestet.

jealousy

Eifersucht: Hierbei habe ich auf schwarzes Tonpapier die Schachfiguren des weißen Königs und der weißen Königin in den Vordergrund gemalt, wobei sie das Format überschreiten. Im Hintergrund lauert die schwarze Königin im Dunkeln, sie ist wohl in den weißen König verliebt. Die beiden weißen Figuren (über-)schreiten (das Format) weiter, ohne die schwarze Königin zu beachten. Sie steht jedoch im Mittelpunkt des Bildes, denn es geht um sie.

fear

Angst: Die Dunkelheit ist eine der primitivsten Quellen der Angst. Die visuelle Wahrnehmung wird behindert und man fühlt sich schutzlos. Genau dann kommt Angst ins Spiel als natürlicher Schutzmechanismus. Alle Sinne werden geschärft und die so typischen Einbildungen, die man zu sehen meint, setzen ein. Das habe ich mir zu Nutze gemacht und eine Rutsche („Unschuld“, „Spaß“) im Dunkeln fotografiert. Dabei habe ich drei immer heller werdende Abzüge auf immer heller werdendes Tonpapier geklebt. So soll das langsame Gewöhnen des Auges an die Finsternis verdeutlicht werden. Bei genauerer Betrachtung der Fotos sieht man jedoch überall im Holzgerüst der Rutsche Hände „sprießen“ und gruselige Gesichter. Das ist dir Einbildung.

guilt

Schuld: Wenn man erst mal Schuldgefühle hat, quälen diese einen ständig. Daher habe ich einen Mann gezeichnet, der von pechschwarzen Raben überfallen wurde. Diese stehen für Schuldgefühle, die immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden (die krähenden Raben am Kopf) und einen zerfetzen (Raben, die den Bauch aufgerissen haben). Die Nacktheit des Mannes repräsentiert die Schutzlosigkeit gegenüber der Schuld und die Tatsache, dass sie den Kern der Seele angreift.

love

Liebe: Für die Liebe habe ich eine etwas kitschige rosarote Brille gebastelt (eigentlich rot-blaue 3D-Brille). Dazu habe ich drei Anaglyphen (s.glossary) von einem naiven und rosigen Verlauf einer Beziehung (Date, Sex, Baby) erstellt (online nicht sichtbar). Dabei ist das Motto: „Durch die rosarote Brille sieht alles gleich besser aus…“, und tatsächlich sehen Anaglyphen ohne die 3D-Brille eher eigenartig aus. Mit der Brille dagegen sehen die Fotos viel lebendiger aus und gewinnen an Tiefe. Für einen besseren 3D-Effekt – und weniger „ghosting“(s.glossary) – habe ich die Bilder auf einer CD-ROM gebrannt.

shame

Scham: Es gibt so viele verschiedene Synonyme für Genitalien und die weiblichen Brüste, dass ich einfach die gängigsten (Eier, Schwanz, Möpse, Muschi) stattdessen in meine Zeichnungen eingefügt habe. Sogar in der heutigen aufgeklärten Zeit ist es vielen peinlich, über Sex zu sprechen, dabei deuten die zahlreichen Ersatzwörter auf großes Interesse für das Thema. Andererseits heißt das aber auch, dass eine direkte Konfrontation mit dem Thema „Sex“ vermieden wird. Dabei wäre es doch viel peinlicher, zwei Möpse anstatt Brüste und einen Schwanz anstatt eines Penis vorzuweisen, oder etwa nicht?

indifference

Gleichgültigkeit: Als Gegenüberstellung der bisherigen dargestellten emotionalen Zustände habe ich zum Schluss nach einem Zustand ohne Emotionen gesucht. Dabei habe ich die Gleichgültigkeit gewählt, weil man weder positive noch negative Emotionen für etwas empfindet, das einem egal ist. Außerdem bleibt der gleichgültige Zustand solange, bis etwas auftaucht, das das Interesse wieder weckt. Folglich habe ich als Gleichung den Standby (engl. „Sich-Bereithalten“) gewählt. Das Gerät (in diesem Fall der Geist) hält sich bereit, um schnell wieder zu reagieren, sobald der nötige Impuls kommt. Das Gerät ist nicht vollständig ausgeschaltet und wird weiterhin mit Energie versorgt – so wie man selbst auch bei Bewusstsein ist und problemlos die körperlichen Bedürfnisse erfüllt (z.B. essen).

This was my application portfolio! I tried to include as many different approaches and techniques as possible since the professors prefer students who are open-minded.

My Application Portfolio Part 1

Finally I will upload photos of my application portfolio as it was often requested ^^”

Here is a short description: The topic “motion” (Bewegung) was given by one of the universities and I settled for the subtopic “emotions”. I had 6 weeks time to finish it and wasn’t allowed to include more than 20 works of art. In this post I will give you the original explanations in German (!) I included in the portfolio’s index. If enough people show interest I’ll translate it for you in English (sorry, not enough time right now).

Because of some technical problems I will give you the first half this week and leave the second one for next week. Sorry!

So here we go!

acceptance_tolerance

Akzeptanz und Toleranz: Akzeptanz ist eine Grundemotion. Sie hat Ähnlichkeit mit der Toleranz, jedoch sind beide Begriffe keine Synonyme. Toleranz ist im allgemeinen Sinne die Fähigkeit, etwas zu akzeptieren, ohne damit einverstanden zu sein. Etwas wird geduldet, wobei die eigenen Standpunkte und Werte bewahrt werden. Diesen feinen Unterschied habe ich durch zwei Hände, die geschüttelt werden dargestellt, wobei (oben) die eine einen Handschuh trägt, um nicht von der anderen „beschmutzt“ zu werden. Zudem übt sie einen dominanteren Griff aus (Toleranz). Unten geben sich beide Hände gleichwertig und ohne Vorbehalte einen kräftigen Händedruck (Akzeptanz). Der sattere gelbe Streifen unterstreicht die stärkere Beziehung der Akzeptanz und wird der abgeschwächten Bindung und gelben Farbe im Falle der Toleranz gegenübergestellt.

compassion

Mitleid: Um Mitleid empfinden zu können, muss Folgendes gelten: Irgendjemandem geht es schlecht und man muss fähig sein sich hineinversetzen zu können. Ich habe diese Voraussetzungen in einem Spiegel vereint. Der Spiegel ist voll von mitleidserregenden Bildern und in der Mitte ist eine Silhouette, die spiegelt (quasi die eigene Spiegelung). Wenn man den Spiegel betrachtet, kann man sich selbst unter all den schrecklichen Bildern wiedererkennen. Man hat sich hineinversetzt, im wahrsten Sinne. Farblich ist alles in dem Spiegel dunkel gehalten, außer in der Nähe des Kopfes der Silhouette. Dort ist alles rötlich. Das (Mit-)Leid besetzt den Geist des Betrachters.

confusion

Verwirrung: Verwirrung in der Strichführung, Verwirrung durch die optische Illusion der auftauchenden schwarzen Punkte, die Augen des Betrachters machen schnelle, kurze Bewegungen (typisch in einem verwirrten Zustand). Man sucht nach einem Anhaltspunkt im Bild und das mittlere graue Viereck bietet sich an (bedingt durch Eindellung und Position). Diese kann aber nicht zu lange betrachtet werden, weil ein unangenehmes Gefühl durch die optische Illusion entsteht. Also hat man im Endeffekt keine Anhaltspunkte.

curiousity

Neugier und Enttäuschung: Drei verschiedene Kisten, in jeder kann etwas anderes sein. Die Deckel werden geöffnet, aber in keiner der Kisten ist irgendetwas! Die angeregte Neugier bringt leider jedes Mal nichts als Enttäuschung. Die äußeren Farben der Kisten sind hell (positive Neugierde), wogegen die inneren dunkel sind (negative Enttäuschung).

disappointment

siehe oben

depression

Depression: Bei diesem Bild habe ich die psychologische und die geomorphologische Bedeutung (Senkung in der Oberfläche)des Wortes Depression vereint. Die mittlere von drei Sprossen befindet sich in einer Depression (psychologisch durch die schwarze Farbe bekräftigt), die sich nach dem Regen mit Wasser gefüllt hat. Leider ist die Sprosse daran zugrunde gegangen. Die anderen (nicht depressiven) Sprossen haben den Regen dagegen gut verkraftet und wachsen munter weiter.

disgust

Ekel: Ekel basiert allein auf Vorstellung! Um dies zu verdeutlichen, habe ich lauter eklige Objekte gezeichnet, die gemeinsam die Umrisse des menschlichen Gehirns (die Vorstellung) darstellen.

hatred

Hass: „Zerfressen von Hass“, das ist das Stichwort meiner Interpretation. Das menschliche Herz steht im Mittelpunkt. Es ist aus Holz, die Arterien aus Metall. Ein hartes, gefühlloses Herz ist die optimale Voraussetzung für Hass, der in meinem Bild durch die Holzwürmer dargestellt wird. Sie zerfressen langsam, aber sicher das Herz, bis irgendwann nichts mehr übrig bleibt.

hope

Hoffnung: Hoffnung ist eine Quelle der Kraft in dunklen Zeiten…Wenn man kurz davor ist aufzugeben, kann Hoffnung einen Schub geben weiter zu machen! Ich habe diese Eigenschaft hervorgehoben, indem ich sie als ein Energydrink namens „Last Hope“ dargestellt habe. Die dominante Farbe ist grün (Farbe der Hoffnung), das Symbol eine Sprosse. Die gelben Elemente machen nicht nur das Bild interessanter, sie repräsentiert zusätzlich die Energie, die von dem Drink ausgeht.

I know the images aren’t that good but as often mentioned by one of our professors “You don’t need to be a skilled drawing artist if you want to study design!” You can also work with photos, 3D computer graphic, sculpture etc. I just didn’t know enough about other art fields…It’s also important to state that some universities of applied science care for creativity and original ideas more than for skills (which can be acquired along the way).

So give it a shot!

Beyond Moirés

It’s been a while since I last posted something on the design foundation course. Perhaps you still remember the topic was “the moiré pattern” a few weeks ago. Well since then we created many moirés ourselves and presented them in class. Our next task is to try and concentrate some more on three-dimensionality. After designing some basic patterns we were supposed to play with them and try different combinations and variations. After that we will try transforming our work to a 3D object (probably made out of paper) and try some different color applications to underline the form.

These assignments are supposed to make us understand how three-dimensionality is created out of simple lines and forms. It’s a very experimental approach 🙂

So here is one of mine moirés and one pattern stressing three-dimensionality:

moiré

moiré

moiré stressing three-dimensionality

moiré stressing three-dimensionality

By the way, both patterns are created with the same fragments. I just rotated and scaled them differently.

On the Meaning of Design

In our first class in fine arts we tried to figure out what “design” actually means and what it’s good for.

First of all think about what the word “design” does when added to another word. Like in designer footwear, designer furniture, designer screw driver etc. Obviously it acts like a quality enhancement, meaning that designer clothes are better than normal or discounter clothes. But why do companies bother to produce designer couches or bottles? Aren’t the “normal” ones just as usable? The answer is yes, everything’s fine with most normal products and services BUT the market is immensely flooded with different providers so only the “special ones” get more attention. Design is the perfect way to make YOUR products stick out of the average and sell.

Therefore market research is crucial for every provider. With enough good information the product or service can be improved enough to sell better, though it might not be literally better than what the competition is offering. It’s only better adjusted to what the customers think they need. Advertisement is business worth millions!

There are some basic rules a good industrial design has to follow:

  • use people’s need to express individuality and prestige (social/cultural function)
  • keep costs as low as possible for the client (economy)
  • find the best and most inexpensive materials and ways of production (technology)
  • consider important ecological issues like energy balance, recycling and consumption of raw materials (ecology)
  • design an appealing form that at the same time integrates all the factors mentioned before (aesthetics)

As you can see there is a lot more to design than simply creating beautiful objects and images. That would be something free artists can consider an option 😉 If you want to read more on Art vs. Design click here.

More on Typography Basics

This week we’ve discussed what typography/font does and what it’s needed for.

First of all the most basic statement on typography: “Typography gives you access to information.”

But what exactly is typography? It’s not simply addressing to the letters in writing. It’s more like a letter-system including not only the different fonts  but also the structure defined by things like various heading-sizes (known in web-editors as H1,H2,H3 etc.) or the italic/bold adjustments. This is a very basic definition but for now it’ll do.

Furthermore typography does the following:

  • documents ideas and this way enables cultural development
  • passes culture down
  • gives orientation not only in a text (structure) but through pictograms (simple signs are also a part of typography, there are certain pictographically fonts in Word for example)
  • creates atmosphere and interprets the content (see “Venice”)

venice

looks like a picture in an educational book or a newspaper

venice

looks more dreamy, like a tourist postcard and only because I changed the font

And what is our relationship to typography? Well a good typographical work always pays out since the human eye prefers well structured, paragraphed text 😉 On the other hand, we are dependent on text. Have you ever been to y country where you cannot read any of the written signs? Did you feel the growing despair with time? See 🙂

Oh, and one more thing: If you are a designer you have to be able to convince your clients of why they should pick a certain font. And believe me you’re not going to achieve anything by reasoning your choice on whether the font looks good or bad! You’ll need some “invisible knowledge”. That’s what we are going to learn in our typography class 😉

Media and Communication 1

In our first lesson on Media and Communication we tried to find a definition of “media”. The discussion we had was really philosophical at times and we came to the conclusion that the term “media” is indeed very flexible.

I’ll give you a short summary on our findings anyway:

  • a medium is always a communication carrier ( here’s a little memory hook: medium is the middle value like in “small-medium-large”, so media is what stands between you and the communication (information) meaning it’s the bridge bringing the information someone gave to you)
  • The effect of media depends on the experiences and background knowledge one has (Let’s assume you show a documentary on steel factories to a tribe living in the jungle. They’ll probably take it as something one can see in a vision rather than information on steel working processes, since they do not know what steel is but they do know visions.)
  • Since everything communicates in a way we have to define media more precisely. Let’s take a doorknob for example: When you see it you know “Aha. I can open the door when I use this knob.” So basically the doorknob is a communication carrier giving you the information that you can open a door with it. But does that mean it’s a medium? Sure, the designer of the knob communicates with the user through a certain appearance he gave to it. Is it a knob one has to push or pull or turn? And what if it is old and rusty? It tells you exactly this: “I’m an old doorknob.” But see, it cannot give you any other information except about itself.  And that’s where media helps out. Its most basically defined as an object that has the ability to tell you more than just what it is. So if you buy a paper and every page is printed with “I’m a paper. You can buy me, you can read me, you can burn me etc.” than it would have no value as a medium anymore!

All points I gave you are of course still in the rough, since we only tried to find a definition 🙂 More on the topic, next week!

Oh right, we got our long-term homework: Pick a medium you like and give a presentation with a concluding discussion round. Additionally we have to document everything, writing about it on the internet is allowed, too 😉